 |
Du bist mir wichtig
In der altersgemischten Gruppe erleben sich Kinder mal groß, mal klein,
mal stark, mal helfend, mal Hilfe suchend.
Solche eigenen Erfahrungen sind die Grundlage für gegenseitiges Verständnis
und verantwortliches Handeln.
|
|
|
Ich habe Interesse
Kinderfragen werden aufgegriffen. Zusammen macht man sich auf die Suche
nach Antworten. Wo Kinder in ihren Interessen ernst genommen werden, entwickeln sie Freude am Lernen und Entdecken.
|
|
Ich begreife
Kinder lernen ganzheitlich. Sie wollen die Dinge nicht nur anschauen oder darüber
reden.
Sie wollen sie anfassen, daran riechen, sie schmecken, befühlen, damit
experimentieren.
Das ist im Kindergarten erlaubt und wird gefördert. Sinneswahrnehmungen sind die
Grundlage für ein differenziertes Vorstellungs- und Denkvermögen. Deshalb haben
Kinder zwar häufig schmutzige Hosen und klebrige Hände, aber nur so machen sie
all die Erfahrungen, die sie später einmal in die Lage versetzen, in der Schule
mitzudenken und Zusammenhänge gedanklich nachzuvollziehen.
|
|
|
Ich kann etwas
Sich selbst an- und ausziehen, die Schuhe selbst binden, darauf achten, dass der verlorene Hausschuh wieder gefunden wird, das verschüttete Getränk selbst
aufwischen.
Das sind die kleinen Schritte zur großen Selbständigkeit.
|
|
|
Das will ich wissen
Die Triebfeder zum Lernen ist die Neugier. Und neugierig sind Kinder ganz
gewaltig.
Dies ist im Kindergarten erwünscht und wird auch unterstützt.
|
|
Ich traue mich
Mit dem Messer/der Schere schneiden, sägen: Kinder wollen die Dinge „echt" tun und nicht nur im Spiel. Im Kindergarten dürfen Kinder kochen, backen, werken,
pflanzen,
eigene Ideen verwirklichen.
|
|
Ich habe eine Idee
Bilder malen, werken, gestalten, musizieren, im Sand spielen, Geschichten spielen
und erfinden: Der Kindergarten bietet Zeit, Möglichkeiten und Freiheit für eigene
Ausdrucksformen. Dabei entwickeln Kinder Eigeninitiative und Phantasie, verfolgen
ihre Ideen,
finden eigene Wege und Lösungen, werden erfinderisch und kreativ.
|
|
|
Das mache ich gern
Kindergartenalltag orientiert sich am Bedürfnis der Kinder. Besondere Bedeutung kommt dabei dem Spiel zu. Spielen macht Spaß, und was Spaß macht, das machen Kinder mit ganzem Herzen. Zeit zum Spielen ist Zeit, in der Kinder einer Sache mit Konzentration nachgehen und dabei Ausdauer und Durchhaltevermogen entwickeln.
|
|
Ich gehöre dazu
Mit anderen zusammen sein, heißt für Kinder vor allem, mit anderen zu spielen.
Gemeinsames Spielinteresse verbindet.
Im Spiel planen Kinder miteinander, setzen sich auseinander, lernen sich
behaupten,
finden Kompromisse, schließen Freundschaften.
|
|
Ich habe was zu sagen
Einen Streit miteinander klären, erzählen, was man erlebt hat, zusammen einen
Ausflug planen, nach der eigenen Meinung gefragt werden, sagen können, was man
will und was nicht: Das macht stark. Wer sich sprachlich ausdrücken lernt, kann
sich mit anderen verständigen, wird nicht überhört oder übergangen.
|
|
Ich habe eine Aufgabe
Im Kindergarten übernehmen Kinder Aufgaben in der Gemeinschaft. Den Tisch
decken, nach dem Spiel zusammen aufräumen, dem anderen beim Anziehen helfen,
sich um ein neues Kind kümmern: In vielen kleinen Handlungen lernen Kinder,
Verantwortung füreinander
und für eine gemeinsame Sache zu übernehmen.
|
|